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Auf
El Hierro (wie auch auf den anderen kanarischen Inseln) gibt
es eine große Anzahl verschiedenster endemischer Arten,
die typisch für das Archipel sind.
Einige gibt es sogar
nur auf El Hierro.
Bosque de Laurisilva:
(Lorbeerwald) In den höheren Regionen der Insel wachsen
prächtige Lorbeerbäume; Spuren der vor langer Zeit
hier reichlich vorkommenden Wälder mit verschiedenen
Arten von Lorbeer, Farn und Moos.
El Fayal ist
das Gebiet der Steineichen und Buchen, wohingegen der Eukalyptusbaum
ein klassisches Beispiel für die durch den Menschen eingeführten
Pflanzen ist.
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Die großen Nadelholzwälder, so sagt
man, seien die wunderbarsten und spektakulärsten des
Archipels.
Die kanarische Pinie hat einen sehr geraden Stamm
und ist extrem anspruchslos, ihr dichtes Nadelkleid indes
verhindert das Wachstum anderer Pflanzen.
Seit uralten
Zeiten gilt der Baum " El Garoé " (oder Árbol
Santo ) als etwas Heiliges, das schon die Bimbaches bewunderten.
Wasser kondensierte an den Ästen und produzierte so ein
Phänomen, das auch als der "horizontalen Regen" bekannt
ist.
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Dieser wurde in einem Gefäß am
Fuße des Baumes aufgefangen und versorgte so die Menschen
mit Wasser zu einer Zeit, in der es kein anderes Trinkwasservorkommen
auf der Insel gab.
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Im Jahre 1610 zerstörte ein hurrikanartiger
Wind den heiligen Baum.
Deswegen wurde 1949 an dieser Stelle
ersatzweise eine Linde gepflanzt, welche nunmehr den Platz
des Heiligen Baumes einnimmt.
Im äußersten
Nordwesten befindet sich El Sabinar. Besser gesagt: Das, was
von dem Wald der über hundert Jahre alten Sadebäume
noch übrig ist, deren verdrehte und verschlungene Formen
sich über die Jahrhunderte durch die heftigen Winde und
die klimatischen Bedienungen ergeben haben.
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