Im zweiten Jahrhundert unserer Zeitrechnung betrachtete Ptolemäus den Nullmeridian als etwas, das am westlichsten Punkt der Insel El Hierro vorbeiführte und somit das " Ende der Alten Welt" darstellte. So war es, bis der Nullmeridian im Jahre 1883 auf Greenwich festgelegt und damit der alte Glaube durch neues Wissen ersetzt wurde.
Die ursprünglichen Bewohner der Insel El Hierro waren die "Bimbaches", ein friedfertiges Volk, das trotz seines Lebens in der Jungsteinzeit bereits eine komplexe Sozialstruktur besaß.
Im Rahmen der Eroberung der kanarischen Inseln durch die spanische Krone ist dem Normannen Jean de Bethencourt Anfang des 15. Jahrhunderts die Eroberung von El Hierro zuzuschreiben. Die Eingeborenen leisteten kaum Widerstand und schnell war die Insel von Bauern besiedelt, die vom spanischem Festland stammten, und sich bald darauf mit der Urbevölkerung mischten.
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