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KULTUR DER UREINWOHNER IN GRAN CANARIA
Die altkanarische Bevölkerung
Gran Canarias lebte hauptsächlich von der Landwirtschaft,
während die Viehzucht, das Sammeln von Meeresfrüchten, oder der Fischfang zweitrangig waren.
Die Altkanarier ließen sich hauptsächlich in großen dorfähnlichen Siedlungen nieder.
Die größte Bevölkerungsdichte erlebten Gáldar, Telde
und Arguineguín.
Zum einen gab es die Adeligen mit erblich erworbenen Ämtern und Entscheidungsbefugnis in Bereichen
wie der politischen Verwaltung und Wirtschaft. Außerdem waren sie Land- und Viehbesitzer. Die Bauern
bekamen von den Adeligen gegen Abgabe eines Teils ihrer Erzeugnisse oder aufgrund ihrer Dienste
Land und Vieh gestellt.
Acorán war die höchste Gottheit der Inselbewohner, ihr galten die Opfergaben. Harimaguada war
eine weibliche Figur aus dem Adel, die seit ihrer Kindheit darauf vorbereitet wurde, die Aufgaben mit dem
faycán zu teilen. Auf
Gran Canaria befindet sich das prächtigste kulturelle und künstlerische
Gefüge des gesamten Archipels.
Es sind eben diese Motive, die das Kunsthandwerk von
Gran Canaria kennzeichnen. Die
Altkanarier waren auch berühmte Kunsthandwerker. Ihre Techniken und eingesetzten Mittel sind bis in die
heutige Zeit überliefert worden. Für ihre Kreationen verwendeten sie
hauptsächlich Lehm.
Die Steinhauerkunst, die Messeranfertigung, die Holzschnitzerei oder das Spinnen erweitern die lange
Liste der Kunstfertigkeiten dieses kulturellen Legats, das heutzutage durch die Bevölkerung
Gran Canarias
entweder erhalten geblieben oder wieder aufgenommen worden ist. Mehr Information unter: www.fedac.org |


