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ObenARCHITEKTUR
Ein Grossteil der Monumente, die auf Gran Canaria besichtigt
werden können, stammen aus einer Zeit nach der Epoche der Eroberung, obgleich
einige Fundstellen der Ureinwohner der Insel erhalten bleiben konnten.
Jahrhundert besichtigt werden, wie beispielsweise die
Kirche San Juan Bautista de Telde.
Die Epoche des XVII. und XVIII. Jahrhunderts steht für die goldene
Zeit des Barocks, ebenfalls geprägt vom Mudejarstil. Zwei
Beispiele hierfür sind die Gotteshäuser Santo Domingo und San
Telmo in der Stadt Las Palmas. Jahrhunderts eingeführt; ein Stil, der in der Dekade der 30er Jahre dem Rationalismus seinen Weg bereitet. In jener Zeit hat sich besonders der Architekt Miguel Martín Fernandez de la Torre einen Namen gemacht, mit Werken wie der Fassade des Regierungsgebäudes, oder dem Parador von Tejeda. Unter den kürzlich auf der Insel errichteten Gebäuden sind insbesondere Projekte wie das Innere des Kunstzentrums Centro Atlántico de Arte Moderno, von Sáenz de Oiza, oder der Saal Auditorio Alfredo Kraus, von Óscar Tusquets, erwähnenswert. ObenDIE BILDHAUERKUNST
Die Kirche San Juan de Telde stellt einen der Referenzpunkte für die Bildhauerkunst aus der Zeit
zwischen dem XVI. und XVIII. Jahrhundert auf der Insel Gran Canaria dar. Gerade in jener Epoche wurde sich
auch auf das Ausland besonnen, wenn es zum Beispiel um Anschaffungen wie dem in Mexiko gefertigten
Gekreuzigten, oder dem geschnitzten Altaraufsatz geht.
Die von Tony Gallardo in abstrakten Konzepten ausgearbeiteten
feinen Linien aus Alteisen und industriellen
Materialien bringen eine neue Etappe in den 60er Jahren des XX. ObenDIE MALEREI
Was die Malerei im XV. und XVIII. Jahrhundert angeht, wird sie besonders durch den Erwerb von flandrischen
Stücken gekennzeichnet, die heutzutage unter anderem in der Einsiedelei Nieves in Agaete bewundert
werden können, oder auch in der Kirche San Juan Bautista de Arucas, in Form von der Jungfrau
von Guadalupe. Während der ersten
Jahrzehnte des Jahrhunderts gibt es noch viele
kanarische Künstler, die der Spur des vorherigen
Jahrhunderts folgen, so beispielsweise Nicolás
Massieu und Matos. Die Schule von Luján
Pérez bringt jedoch bereits relevante Köpfe wie Jorge
Oramas, Santiago Santana oder den erwähnten
Felo Monzón hervor, der gemeinsam mit Lola Massieu
an der Gründung der Ladac-Gruppe beteiligt war. |


