Diese schöne Insel ist von einer außerordentlich
vielfältigen Landschaft gesegnet.
Der Süden ist arid,
also trocken, und weist viele spektakuläre Schluchten auf,
während der Norden grüner ist und über majestätische Berge verfügt.
Norden und Süden fügen sich zusammen zu einem Paradies für
Wanderer und rechtfertigen die Beschreibung der Insel als einen “Miniaturkontintent”.
Eine interessante Eigenart der Insel sind die “caminos
reales” oder könglichen Straßen.
Diese gepflasterten Wege wurden vom König nach der spanischen
Eroberung gebaut, um die abgelegenen Bergdörfer an die Küste anzubinden.
Heute locken sie Wanderer auf die Insel und geben sehr schöne Fußwege ab.
Da es sich um eine kleine Insel handelt, kann man leicht den großen Urlaubsorten
an der Küste entfliehen. Es gibt gute Busverbindungen, mit denen Sie einiges
unternehmen können, aber mit einem Mietwagen sind Sie natürlich noch flexibler.
Das
Wetter im Süden Gran Canarias ist immer heiß – Sie können
deswegen auf der Insel, obgleich sie zu Europa gehört, selbst mitten im Winter
Strandurlaub machen!
Eines der beeindruckenden Merkmale der Landschaft
Gran Canaria ist das zahlreiche Vorkommen spektakulärer “barrancos”, oder Schluchten (neudeutsch auch “Canyons”). Sie reichen von kleinen, unbedeutenden “barranquillos”, kleineren Ausgaben des “barrancos”, bis hin zu gewaltigen Gräben wie dem Barranco De La Data, der wohl einer der spektakulärsten der Insel ist.
Sie sind abenteuerlustig? Dann machen Sie sich auf, den Barranco De La
Data aus der Nähe zu betrachten.
Am besten nehmen Sie einen Führer auf Ihre Tour mit (und natürlich eine
Karte!).
Die Schlucht erstreckt sich über 15km und enthält einen moderaten Anstieg auf
765m Höhe. Aber natürlich spricht auch nichts dagegen, einfach im Hotel zu bleiben,
sich aufs Sofa zu fläzen und Gran Canarias Naturwunder per Kabelfernsehen zu bereisen!
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